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	<title>Fanhilfe Fortuna</title>
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	<title>Fanhilfe Fortuna</title>
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		<title>Karnevalskostüm als Sicherheitsrisiko?</title>
		<link>https://fanhilfe-fortuna.de/karnevalskostuem-als-sicherheitsrisiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in den letzten Wochen bereits von anderen Standorten berichtet wurde, nahm auch in Düsseldorf die Anzahl an Sicherheitskräften rund um das Stadion, z.B. am Einlass vor der Südtribüne, zu. Dabei tritt insbesondere der dort eingesetzte, zunehmend aggressiv auftretende, Ordnungsdienst der „Stölting Gruppe“ immer wieder negativ in Erscheinung. So auch am vergangenen Karnevalswochenende beim Zweitliga-Heimspiel der Fortuna gegen den SC Preußen Münster: Der Verein hatte im Vorhinein &#8211; wie in den vergangenen Jahren auch &#8211; kommuniziert, dass keine „losen Karnevalsaccessoires“ (z. B. Schwerter, Pistolen, Gewehre, etc.)” mitgeführt werden dürfen. Es ist uns als Fanhilfe dennoch ein Rätsel, inwiefern geschultes Ordnerpersonal am Eingang, der bei jedem Heimspiel von der Fanszene genutzt wird, das Isolieren und körperliche Bedrängen einzelner Fans (wegen eines Bauhelms im Rahmen eines Kostüms) mit mehreren Ordnern als gangbaren, nicht-eskalativen Weg erachten kann. Wenn besagte Ordner dazu mit Mundschutz ausgestattet sind, trägt dies objektiv zu einem Unsicherheitsgefühl auf Seiten der Fans bei und fördert eine Eskalation. Dieser drohenden Eskalation begegnete die ebenfalls zahlreich am Süd-Plateau eingesetzte Polizei, indem die Beamten zur Trennung der Lager wahllos Schläge mit dem Schlagstock – zum Teil auf Kopfhöhe – und Pfefferspray gegen die Fans einsetzten. Dabei nahmen die beteiligten Beamten schwerwiegendere (Kopf-)Verletzungen auf Seiten der Fortuna-Fans zumindest billigend in Kauf. Bis auf leichtere Blessuren verletzte sich glücklicherweise kein Fortuna-Fan schwerer. Auch im Nachgang des Spiels positionierten sich behelmte Polizisten an den Stadion-Ausgängen und begleiteten im Anschluss eine größere Gruppe an Fortuna-Fans bis in die Altstadt. In diesem Zusammenhang scheint uns ein erneuter Appell an die Polizei, den Ordnungsdienst sowie unseren Verein als dessen Auftraggeber nötig: Wir fordern die Akteure dazu auf, dem regelmäßig betonten Ideal von Deeskalation auch konkret im Einsatz Ausdruck zu verleihen. Das am vergangenen Freitag zu beobachtende Auftreten der eingesetzten Sicherheitskräfte und das daraus resultierende Drohszenario tragen dazu jedenfalls nicht bei.</p>
<p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/karnevalskostuem-als-sicherheitsrisiko/">Karnevalskostüm als Sicherheitsrisiko?</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in den letzten Wochen bereits von anderen Standorten berichtet wurde, nahm auch in<br />
Düsseldorf die Anzahl an Sicherheitskräften rund um das Stadion, z.B. am Einlass vor der Südtribüne, zu. Dabei tritt insbesondere der dort eingesetzte, zunehmend aggressiv auftretende, Ordnungsdienst der „Stölting Gruppe“ immer wieder negativ in Erscheinung.</p>
<p>So auch am vergangenen Karnevalswochenende beim Zweitliga-Heimspiel der Fortuna gegen den SC Preußen Münster: Der Verein hatte im Vorhinein &#8211; wie in den vergangenen Jahren auch &#8211; kommuniziert, dass keine „losen Karnevalsaccessoires“ (z. B. Schwerter, Pistolen, Gewehre, etc.)” mitgeführt werden dürfen. Es ist uns als Fanhilfe dennoch ein Rätsel, inwiefern geschultes Ordnerpersonal am Eingang, der bei jedem Heimspiel von der Fanszene genutzt wird, das Isolieren und körperliche Bedrängen einzelner Fans (wegen eines Bauhelms im Rahmen eines Kostüms) mit mehreren Ordnern als gangbaren, nicht-eskalativen Weg erachten kann. Wenn besagte Ordner dazu mit Mundschutz ausgestattet sind, trägt dies objektiv zu einem Unsicherheitsgefühl auf Seiten der Fans bei und fördert eine Eskalation.</p>
<p>Dieser drohenden Eskalation begegnete die ebenfalls zahlreich am Süd-Plateau eingesetzte<br />
Polizei, indem die Beamten zur Trennung der Lager wahllos Schläge mit dem Schlagstock – zum Teil auf Kopfhöhe – und Pfefferspray gegen die Fans einsetzten. Dabei nahmen die beteiligten Beamten schwerwiegendere (Kopf-)Verletzungen auf Seiten der Fortuna-Fans zumindest billigend in Kauf. Bis auf leichtere Blessuren verletzte sich glücklicherweise kein Fortuna-Fan schwerer.</p>
<p>Auch im Nachgang des Spiels positionierten sich behelmte Polizisten an den Stadion-Ausgängen und begleiteten im Anschluss eine größere Gruppe an Fortuna-Fans bis in die Altstadt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang scheint uns ein erneuter Appell an die Polizei, den<br />
Ordnungsdienst sowie unseren Verein als dessen Auftraggeber nötig: Wir fordern die<br />
Akteure dazu auf, dem regelmäßig betonten Ideal von Deeskalation auch konkret im<br />
Einsatz Ausdruck zu verleihen. Das am vergangenen Freitag zu beobachtende Auftreten der<br />
eingesetzten Sicherheitskräfte und das daraus resultierende Drohszenario tragen dazu jedenfalls nicht bei.</p><p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/karnevalskostuem-als-sicherheitsrisiko/">Karnevalskostüm als Sicherheitsrisiko?</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsame Stellungnahme: Polizeigewalt am Olympiastadion: Eskalationsstrategie der Polizei Berlin endlich beenden!</title>
		<link>https://fanhilfe-fortuna.de/stellungnahme-polizeigewalt-am-olympiastadion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 14:42:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fanhilfe-fortuna.de/?p=420</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Nachgang des Dialogs vom Mittwoch, 21. Januar verkündete Innensenatorin Iris Spranger, dass sie keine rechtsfreien Räume in Berlin akzeptiere. Wir nehmen Sie beim Wort, Frau Spranger! Viel zu häufig verwandelte die Polizei Berlin Teile des Olympiastadions und seines Umfelds in der Vergangenheit in ebenjene rechtsfreien Räume, in denen Fußballfans anlasslosen Provokationen und Gewalttätigkeiten der Einsatzhundertschaften ausgesetzt waren. Den Höhepunkt dieser Eskalation markiert der Angriff der Polizei auf die Ostkurve Hertha BSC vom 17. Januar 2026 – an einem Tag, der für den Verein Hertha BSC und alle seine Fans ganz im Zeichen des Gedenkens an Kay Bernstein stehen sollte. Allen Deeskalationsversuchen der Fanszene zum Trotz, die sich angesichts der Gewaltsuche der Beamten vom angestammten Treffpunkt auf dem Vorplatz der Ostkurve bis in den Eingangsbereich der Ostkurve zurückzog, drang die Polizei unter Tritten, Schlägen, Knüppel- und Reizgaseinsatz in die Ostkurve ein. Hierbei wurden unterschiedslos alle Fans vor Ort angegriffen und verletzt. Der Eingangstunnel der Ostkurve, an dessen Ende sich die Rollstuhlfahrerplätze und die vollbesetzten Ränge befinden, wurde regelrecht mit Reizgas geflutet. Flankiert wird die Eskalation der Gewalt von Widersprüchen und Lügen in den Stellungnahmen der Polizei Berlin. Wir nehmen mit Sorge zur Kenntnis, dass die Eskalation durch die Polizei zu einer Vielzahl an Verletzten führte. Die Polizei kommunizierte vorschnell eine zu niedrige Anzahl verletzter Fans, welche nur die durch den Sanitätsdienst im Olympiastadion versorgten Herthaner einbezog. Die Verletztenstatistik der ZIS wird wiederum vom Verursacher Polizei und der Innenpolitik als Beweis für eine angebliche Zunahme der Fangewalt in deutschen Stadien verwendet, wie wir es erst jüngst in den Diskussionen um die Innenministerkonferenz (IMK) im Dezember 2025 erlebt haben. Weniger Beachtung fand indes die Gewalt gegenüber den mitgereisten Gästefans aus Gelsenkirchen, wo es bereits am Blockeingang und während des Spiels zu Provokationen und Übergriffen kam und insbesondere nach Spielende durch grundloses, gewaltsames Einwirken der Polizei im Bereich der Treppen des S-Bahnhofs Olympiastadion schwere Verletzungen in Kauf genommen wurden. Im Internet kursierende Videos belegen die Darstellungen der Königsblauen Hilfe. Dabei reihen sich diese Übergriffe nahtlos ein in eine provozierende und auf Eskalation ausgelegte Strategie der Polizei Berlin. In unserer Stellungnahme vom 17. Januar 2026 beklagten wir die Eskalationsstrategie der letzten 6 Monate gegenüber Herthafans. Diese Strategie der ständigen Eskalationssuche betrifft auch die Gästefans am und im Olympiastadion, teilweise sogar schon länger. Viele Fanszenen bezeugen das Vorgehen der Berliner Polizei: Am 13. Dezember 2024 empfing Hertha BSC den SC Preußen Münster: Die Fanhilfe Münster berichtet, dass beim Blockeinlass die anwesende Hundertschaft sehr rabiat, gewalttätig und vor allem unverhältnismäßig aufgrund von Lappalien, wie z. B. der Weitergabe von Tickets gegen anwesende Fans vorging. Anlässlich der Begegnung am 1. November 2025 führte das Fanprojekt Dresden eine Umfrage unter ca. 2.000 Dynamo-Fans durch: Die Polizei Berlin erhielt eine unterdurchschnittlich schlechte Bewertung. Kritisiert wurden Schubsen, rücksichtsloses Vorgehen, Gewaltanwendungen sowie eine als übertrieben empfundene Polizeipräsenz. (Link) Am 21. November gastierte Eintracht Braunschweig zum Freitagabendspiel in Berlin: Die Blau-Gelbe Hilfe stellte Provokationen und Beleidigungen durch die eingesetzten Polizeibeamten fest, die sich zudem in die durch den Sicherheitsdienst durchgeführte Kontrolle der Fanmaterialien am Stadioneinlass einmischte. Dort wurde der Sicherheitsdienst durch Polizisten explizit angewiesen, Intimkontrollen durchzuführen. Unter Verweis auf die Rechtswidrigkeit dieser Maßnahme verweigerte der Sicherheitsdienst deren Durchführung. Die Fanbetreuung von Eintracht Braunschweig kann diesen Vorgang bestätigen. &#8211; Die Rot-Weiße Hilfe Kaiserslautern war bei ihren letzten Auswärtsspielen in Berlin mit einer überzogenen Polizeipräsenz direkt hinter der Einlasskontrolle und speziell bei der Kontrolle der Fanmaterialien konfrontiert. Unverständlich waren zudem die beim Pokalspiel am 2. Dezember 2025 aufgefahrenen Wasserwerfer am Südtor des Olympiastadions. &#8211; Die Fanhilfe Magdeburg stellte sowohl im Dezember 2025 als auch in den vorangegangenen Gastspielen massives Fehlverhalten der Polizei Berlin fest, wodurch etliche Fans des 1. FC Magdeburg körperliche Verletzungen erlitten. (siehe auch Stellungnahme vom 19.02.2024) &#8211; Die Königsblaue Hilfe berichtet von „einer sinnlosen, gewalttätigen und eskalativen Einsatzstrategie“ im Rahmen der Begegnung vom 17. Januar 2026. (Link) &#8211; Selbst Spiele gegen den Karlsruher SC wurden trotz der bekannten Fanfreundschaft von übertriebenen, polizeilichen Maßnahmen begleitet, etwa durch den aufsehenerregenden und unnötige Kosten verursachenden Hubschraubereinsatz im April 2025. (Link) &#8211; Auch die Fanhilfe von Fortuna Düsseldorf und die Fanszene des DSC Arminia Bielefeld teilen die geschilderten Eindrücke. Von der Gewaltsuche seitens der Polizei sind leider auch die Gästefans bei Herthas Amateurmannschaft in der Regionalliga Nordost betroffen. Auch bei den Spielen im Amateurstadion gab es in jüngster Vergangenheit Übergriffe durch Einsatzkräfte: Am 12.09.2025 gastierte der BFC Dynamo bei Herthas Zweitvertretung. Ein immer enger werdender Polizeikessel und Aussagen wie „Ich habe richtig Bock, einen von euch wegzuhauen“ verdeutlichen die Eskalationslust der Einsatzhundertschaft. Die Fanszene des BFC stellt regelmäßig Versuche der Polizei Berlin fest, Freiräume der aktiven Fankultur zu durchbrechen und die Gesundheit von – oft jugendlichen – Fußballfans aufs Spiel zu setzen. Die Fanszene Babelsberg erlebte die polizeiliche Eskalationsstrategie am 30.11.2025 und stellt diese ebenfalls in einen generellen Kontext. Das konfrontative und provozierende Auftreten der Polizei Berlin fällt ihnen bei vielen Auswärtsspielen in Berlin auf. Am 14.12.2025 kam es zu anlassloser Polizeigewalt gegenüber den mitgereisten Gästefans aus Jena, wobei viele Fans und der Fanbeauftragte des FC Carl Zeiss Jena verletzt wurden. (Link) Die Fanhilfe Zwickau und die Fanszene des FC Rot-Weiß Erfurt schließen sich den Vorwürfen an. Da sich Berlins Innenverwaltung, Polizei und Hertha BSC nun – nach dem seit November 2025 andauernden Ausschluss von Vereinsvertretern von Hertha BSC aus den Sicherheitsbesprechungen durch die Polizei – wieder an einem Tisch befinden, rufen wir dazu auf, ein sicheres Stadionerlebnis für Fußballfans im Olympiastadion Berlin zu gewährleisten: Die Eskalationsstrategie der Polizei gegen Hertha- und Gästefans muss beendet werden! Fanhilfe Hertha BSC Königsblaue Hilfe Fanhilfe Karlsruhe Schwarz-Gelbe Hilfe – Fanhilfe der SG Dynamo Dresden Fanhilfe Münster Blau-Gelbe Hilfe – Eintracht-Fans für Fanrechte Lokal Crew Bielefeld Fanhilfe Magdeburg Fanhilfe Fortuna Rot-Weiße Hilfe Kaiserslautern Blau-Gelb-Weiße Hilfe Jena Fanhilfe Zwickau Fanszene BFC Dynamo Fanszene Babelsberg Fanszene Erfurt</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2">Im Nachgang des Dialogs vom Mittwoch, 21. Januar verkündete Innensenatorin Iris Spranger, dass sie keine rechtsfreien Räume in Berlin akzeptiere.</p>
<p class="p2">Wir nehmen Sie beim Wort, Frau Spranger! Viel zu häufig verwandelte die Polizei Berlin Teile des Olympiastadions und seines Umfelds in der Vergangenheit in ebenjene rechtsfreien Räume, in denen Fußballfans anlasslosen Provokationen und Gewalttätigkeiten der Einsatzhundertschaften ausgesetzt waren.</p>
<p class="p2">Den Höhepunkt dieser Eskalation markiert der Angriff der Polizei auf die Ostkurve Hertha BSC vom 17. Januar 2026 – an einem Tag, der für den Verein Hertha BSC und alle seine Fans ganz im Zeichen des Gedenkens an Kay Bernstein stehen sollte. Allen Deeskalationsversuchen der Fanszene zum Trotz, die sich angesichts der Gewaltsuche der Beamten vom angestammten Treffpunkt auf dem Vorplatz der Ostkurve bis in den Eingangsbereich der Ostkurve zurückzog, drang die Polizei unter Tritten, Schlägen, Knüppel- und Reizgaseinsatz in die Ostkurve ein. Hierbei wurden unterschiedslos alle Fans vor Ort angegriffen und verletzt. Der Eingangstunnel der Ostkurve, an dessen Ende sich die Rollstuhlfahrerplätze und die vollbesetzten Ränge befinden, wurde regelrecht mit Reizgas geflutet. Flankiert wird die Eskalation der Gewalt von Widersprüchen und Lügen in den Stellungnahmen der Polizei Berlin.</p>
<p class="p2">Wir nehmen mit Sorge zur Kenntnis, dass die Eskalation durch die Polizei zu einer Vielzahl an Verletzten führte. Die Polizei kommunizierte vorschnell eine zu niedrige Anzahl verletzter Fans, welche nur die durch den Sanitätsdienst im Olympiastadion versorgten Herthaner einbezog. Die Verletztenstatistik der ZIS wird wiederum vom Verursacher Polizei und der Innenpolitik als Beweis für eine angebliche Zunahme der Fangewalt in deutschen Stadien verwendet, wie wir es erst jüngst in den Diskussionen um die Innenministerkonferenz (IMK) im Dezember 2025 erlebt haben.</p>
<p class="p2">Weniger Beachtung fand indes die Gewalt gegenüber den mitgereisten Gästefans aus Gelsenkirchen, wo es bereits am Blockeingang und während des Spiels zu Provokationen und Übergriffen kam und insbesondere nach Spielende durch grundloses, gewaltsames Einwirken der Polizei im Bereich der Treppen des S-Bahnhofs Olympiastadion schwere Verletzungen in Kauf genommen wurden. Im Internet kursierende Videos belegen die Darstellungen der Königsblauen Hilfe.</p>
<p class="p2">Dabei reihen sich diese Übergriffe nahtlos ein in eine provozierende und auf Eskalation ausgelegte Strategie der Polizei Berlin. In unserer Stellungnahme vom 17. Januar 2026 beklagten wir die Eskalationsstrategie der letzten 6 Monate gegenüber Herthafans. Diese Strategie der ständigen Eskalationssuche betrifft auch die Gästefans am und im Olympiastadion, teilweise sogar schon länger. Viele Fanszenen bezeugen das Vorgehen der Berliner Polizei:</p>
<p class="p2">Am 13. Dezember 2024 empfing Hertha BSC den SC Preußen Münster: Die Fanhilfe Münster berichtet, dass beim Blockeinlass die anwesende Hundertschaft sehr rabiat, gewalttätig und vor allem unverhältnismäßig aufgrund von Lappalien, wie z. B. der Weitergabe von Tickets gegen anwesende Fans vorging.</p>
<p class="p2">Anlässlich der Begegnung am 1. November 2025 führte das Fanprojekt Dresden eine Umfrage unter ca. 2.000 Dynamo-Fans durch: Die Polizei Berlin erhielt eine unterdurchschnittlich schlechte Bewertung. Kritisiert wurden Schubsen, rücksichtsloses Vorgehen, Gewaltanwendungen sowie eine als übertrieben empfundene Polizeipräsenz. (<span class="s2">Link</span>)</p>
<p class="p2">Am 21. November gastierte Eintracht Braunschweig zum Freitagabendspiel in Berlin: Die Blau-Gelbe Hilfe stellte Provokationen und Beleidigungen durch die eingesetzten Polizeibeamten fest, die sich zudem in die durch den Sicherheitsdienst durchgeführte Kontrolle der Fanmaterialien am Stadioneinlass einmischte. Dort wurde der Sicherheitsdienst durch Polizisten explizit angewiesen, Intimkontrollen durchzuführen. Unter Verweis auf die Rechtswidrigkeit dieser Maßnahme verweigerte der</p>
<p class="p2">Sicherheitsdienst deren Durchführung. Die Fanbetreuung von Eintracht Braunschweig kann diesen Vorgang bestätigen.</p>
<p class="p2">&#8211; Die Rot-Weiße Hilfe Kaiserslautern war bei ihren letzten Auswärtsspielen in Berlin mit einer überzogenen Polizeipräsenz direkt hinter der Einlasskontrolle und speziell bei der Kontrolle der Fanmaterialien konfrontiert. Unverständlich waren zudem die beim Pokalspiel am 2. Dezember 2025 aufgefahrenen Wasserwerfer am Südtor des Olympiastadions.</p>
<p class="p2">&#8211; Die Fanhilfe Magdeburg stellte sowohl im Dezember 2025 als auch in den vorangegangenen Gastspielen massives Fehlverhalten der Polizei Berlin fest, wodurch etliche Fans des 1. FC Magdeburg körperliche Verletzungen erlitten. (siehe auch <span class="s2">Stellungnahme vom 19.02.2024</span>)</p>
<p class="p2">&#8211; Die Königsblaue Hilfe berichtet von „einer sinnlosen, gewalttätigen und eskalativen Einsatzstrategie“ im Rahmen der Begegnung vom 17. Januar 2026. (<span class="s2">Link</span>)</p>
<p class="p2">&#8211; Selbst Spiele gegen den Karlsruher SC wurden trotz der bekannten Fanfreundschaft von übertriebenen, polizeilichen Maßnahmen begleitet, etwa durch den aufsehenerregenden und unnötige Kosten verursachenden Hubschraubereinsatz im April 2025. (<span class="s2">Link</span>)</p>
<p class="p2">&#8211; Auch die Fanhilfe von Fortuna Düsseldorf und die Fanszene des DSC Arminia Bielefeld teilen die geschilderten Eindrücke.</p>
<p class="p2">Von der Gewaltsuche seitens der Polizei sind leider auch die Gästefans bei Herthas Amateurmannschaft in der Regionalliga Nordost betroffen. Auch bei den Spielen im Amateurstadion gab es in jüngster Vergangenheit Übergriffe durch Einsatzkräfte:</p>
<p class="p2">Am 12.09.2025 gastierte der BFC Dynamo bei Herthas Zweitvertretung. Ein immer enger werdender Polizeikessel und Aussagen wie „Ich habe richtig Bock, einen von euch wegzuhauen“ verdeutlichen die Eskalationslust der Einsatzhundertschaft. Die Fanszene des BFC stellt regelmäßig Versuche der Polizei Berlin fest, Freiräume der aktiven Fankultur zu durchbrechen und die Gesundheit von – oft jugendlichen – Fußballfans aufs Spiel zu setzen.</p>
<p class="p2">Die Fanszene Babelsberg erlebte die polizeiliche Eskalationsstrategie am 30.11.2025 und stellt diese ebenfalls in einen generellen Kontext. Das konfrontative und provozierende Auftreten der Polizei Berlin fällt ihnen bei vielen Auswärtsspielen in Berlin auf.</p>
<p class="p2">Am 14.12.2025 kam es zu anlassloser Polizeigewalt gegenüber den mitgereisten Gästefans aus Jena, wobei viele Fans und der Fanbeauftragte des FC Carl Zeiss Jena verletzt wurden. (<span class="s2">Link</span>)</p>
<p class="p2">Die Fanhilfe Zwickau und die Fanszene des FC Rot-Weiß Erfurt schließen sich den Vorwürfen an.</p>
<p class="p2">Da sich Berlins Innenverwaltung, Polizei und Hertha BSC nun – nach dem seit November 2025 andauernden Ausschluss von Vereinsvertretern von Hertha BSC aus den Sicherheitsbesprechungen durch die Polizei – wieder an einem Tisch befinden, rufen wir dazu auf, ein sicheres Stadionerlebnis für Fußballfans im Olympiastadion Berlin zu gewährleisten:</p>
<p class="p2"><b>Die Eskalationsstrategie der Polizei gegen Hertha- und Gästefans muss beendet werden! </b><b></b></p>
<p class="p2" style="text-align: right;"><i>Fanhilfe Hertha BSC<br />
</i><i>Königsblaue Hilfe<br />
Fanhilfe Karlsruhe<br />
Schwarz-Gelbe Hilfe – Fanhilfe der SG Dynamo Dresden<br />
</i><i>Fanhilfe Münster<br />
Blau-Gelbe Hilfe – Eintracht-Fans für Fanrechte<br />
Lokal Crew Bielefeld<br />
Fanhilfe Magdeburg<br />
Fanhilfe Fortuna<br />
Rot-Weiße Hilfe Kaiserslautern<br />
</i><i></i><i>Blau-Gelb-Weiße Hilfe Jena<br />
Fanhilfe Zwickau<br />
</i><i>Fanszene BFC Dynamo<br />
Fanszene Babelsberg<br />
Fanszene Erfurt </i></p><p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/stellungnahme-polizeigewalt-am-olympiastadion/">Gemeinsame Stellungnahme: Polizeigewalt am Olympiastadion: Eskalationsstrategie der Polizei Berlin endlich beenden!</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>https://fanhilfe-fortuna.de/pressemitteilung-gerichtsverfahren-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 14:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fanhilfe-fortuna.de/?p=402</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fanhilfe Fortuna informiert zu einem Gerichtsverfahren im Kontext der polizeilichen Maßnahmen beim Fußballspiel 1. FC Köln – Fortuna Düsseldorf Wir als Fanhilfe Fortuna treten für die Interessen von Fortuna-Fans ein, die von polizeilichen bzw. rechtlichen Maßnahmen im Kontext von Fußballspielen betroffen sind. Beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf am 23.02.2025 kam es vor der Partie zu polizeilichen Maßnahmen gegen rund 500 Fans der Fortuna. Die Betroffenen wurden auf ihrer Anreise eingekesselt, nicht weiter zum Stadion durchgelassen und mussten sich über mehrere Stunden hinweg erkennungsdienstlichen Maßnahmen der Polizei unterziehen. Aufgrund dessen wurden alle 500 Fans im Anschluss des Kölner Stadtgebiets verwiesen und verpassten das Derby somit. Zwei betroffene Fans haben sich im Nachgang dazu entschieden, gerichtlich gegen diese Maßnahmen vorzugehen und die Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen. Die Fanhilfe Fortuna begleitet das Verfahren und hat den vertretenden Rechtsanwalt vermittelt. Im Zuge dieses Verfahrens wurde Akteneinsicht von Klägerseite genommen. Hieraus ergab sich ein erster Eindruck, der erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen aufkommen lässt und somit erste Einschätzungen vom Tag selbst untermauert. Unsere Forderung als Fanhilfe Fortuna ist klar: Wir möchten Aufklärung über fragwürdige polizeiliche Maßnahmen gegenüber 500 Fans bewirken und verhindern, dass sich möglicherweise rechtswidriges Verhalten von staatlicher Seite wiederholt. Auch gegenüber Fußballfans gilt es, den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren, und nicht beispielsweise für den Fund von Pyrotechnik eine dreistellige Anzahl an Personen unter dem Deckmantel der Gefahrenabwehr in Sippenhaft zu nehmen. Wir sind zuversichtlich, eine gerichtliche Aufklärung unterstützen zu können und sehen dem weiteren Verfahren positiv entgegen.</p>
<p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/pressemitteilung-gerichtsverfahren-koeln/">Pressemitteilung</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Fanhilfe Fortuna informiert zu einem Gerichtsverfahren im Kontext der </b><b>polizeilichen Maßnahmen beim Fußballspiel 1. FC Köln – Fortuna </b><b>Düsseldorf</b></p>
<p class="p1">Wir als Fanhilfe Fortuna treten für die Interessen von Fortuna-Fans ein, die von polizeilichen bzw. rechtlichen Maßnahmen im Kontext von Fußballspielen betroffen sind. Beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf am 23.02.2025 kam es vor der Partie zu polizeilichen Maßnahmen gegen rund 500 Fans der Fortuna. Die Betroffenen wurden auf ihrer Anreise eingekesselt, nicht weiter zum Stadion durchgelassen und mussten sich über mehrere Stunden hinweg erkennungsdienstlichen Maßnahmen der Polizei unterziehen. Aufgrund dessen wurden alle 500 Fans im Anschluss des Kölner Stadtgebiets verwiesen und verpassten das Derby somit.</p>
<p class="p1">Zwei betroffene Fans haben sich im Nachgang dazu entschieden, gerichtlich gegen diese Maßnahmen vorzugehen und die Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen. Die Fanhilfe Fortuna begleitet das Verfahren und hat den vertretenden Rechtsanwalt vermittelt. Im Zuge dieses Verfahrens wurde Akteneinsicht von Klägerseite genommen. Hieraus ergab sich ein erster Eindruck, der erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen aufkommen lässt und somit erste Einschätzungen vom Tag selbst untermauert.</p>
<p class="p1">Unsere Forderung als Fanhilfe Fortuna ist klar: Wir möchten Aufklärung über fragwürdige polizeiliche Maßnahmen gegenüber 500 Fans bewirken und verhindern, dass sich möglicherweise rechtswidriges Verhalten von staatlicher Seite wiederholt. Auch gegenüber Fußballfans gilt es, den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren, und nicht beispielsweise für den Fund von Pyrotechnik eine dreistellige Anzahl an Personen unter dem Deckmantel der Gefahrenabwehr in Sippenhaft zu nehmen.</p>
<p class="p1">Wir sind zuversichtlich, eine gerichtliche Aufklärung unterstützen zu können und sehen dem weiteren Verfahren positiv entgegen.</p><p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/pressemitteilung-gerichtsverfahren-koeln/">Pressemitteilung</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zum Polizeieinsatz beim Auswärtsspiel in Köln</title>
		<link>https://fanhilfe-fortuna.de/stellungnahme-zum-polizeieinsatz-beim-auswaertsspiel-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fanhilfe-fortuna.de/?p=342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Fanhilfe Fortuna bezieht Stellung zum Polizeieinsatz im Vorfeld des Derbys und widerspricht der Darstellung der Polizei Am gestrigen Sonntag begaben sich rund 500 Fans der Fortuna mit Bussen zum Auswärtsspiel nach Köln. Auf dem Weg zum Müngersdorfer Stadion wurden diese schließlich von der Polizei auf der Aachener Straße festgesetzt. Nachdem die erste Verlautbarung der Polizei besagte, dass die Fortuna-Fans nach kurzer Wartezeit zum Stadion begleitet werden, änderte sich das Ziel der Maßnahme wenig später ohne Vorwarnung. Nun sprachen die Beamten von Vermummung sowie Passivbewaffnung und konstruierten einen „Anfangsverdacht zur möglichen Begehung von Straftaten&#8220;. Diese fadenscheinige Begründung rechtfertige dementsprechend die anhaltende Festsetzung der Fans. Die Polizei begann danach, erkennungsdienstliche Maßnahmen bei allen Düsseldorfern im Polizeikessel durchzuführen und trat dabei zum Teil aggressiv auf. Zur Personalienfeststellung und anschließenden Leibesvisitation wurde in erster Linie die hinzubestellte BFE-Einheit eingesetzt. Den Maßnahmen der Polizei wurde von Seiten der Fans ruhig und besonnen Folge geleistet. Kurz nach Anpfiff des Spiels im ca. zwei Kilometer entfernten Stadion wurde den rund 500 Personen schließlich ein bis in die Abendstunden gültiger Platzverweis für das gesamte Kölner Stadtgebiet ausgesprochen. Somit mussten die Fortuna-Fans den Rückweg nach Düsseldorf antreten. In den knapp viereinhalb Stunden, die die Fans im Polizeikessel verbrachten, hatten diese kaum Möglichkeiten, sich mit Essen und Getränken an den nahegelegenen Tankstellen zu versorgen. Erst als die Kontrollen schon mehrere Stunden dauerten, erhielten die festgesetzten Personen vereinzelt Wasserflaschen. Toilettengänge &#8211; auch weiblicher Fans &#8211; wurden nur mit geöffneter Tür und unter Beobachtung von Polizeibeamten gestattet. Selbst das Wechseln von Hygiene-Artikeln war einem weiblichen Fan nur im Beisein einer Polizistin erlaubt. Wir als Fanhilfe Fortuna kritisieren die polizeilichen Maßnahmen, deren Verhältnismäßigkeit und die Umstände. Neben den genannten Punkten wollen wir auch die Darstellung der Polizei hinterfragen. Sicherlich wurde während des Marsches vereinzelt Pyrotechnik gezündet, einzelne Personen waren dabei auch vermummt. Dies ist jedoch alles andere als untypisch für ein Derby. Ein besonders aggressives Auftreten der Fans, das vor allem im Pressebericht der Polizei beschrieben wird, entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Vielmehr war die Stimmung unter den Fortuna-Fans &#8211; sowohl während des Marsches als auch im Kessel &#8211; überwiegend entspannt und trotz der durchgeführten Maßnahmen kooperativ. Provokationen erfolgten dabei eher von Seiten der Polizei. So forderte ein Polizeibeamter die Düsseldorfer Fans dazu auf, sich wie „zivilisierte Mitteleuropäer&#8220; zu benehmen. Eine Aussage, in die man durchaus Rassismus hineininterpretieren kann und die gerade von Polizeibeamten nicht getroffen werden sollte. Das Derby endete schließlich für zahlreiche Fans frühzeitig, ohne Stadionbesuch und unter teils unwürdigen Bedingungen. Die Polizei scheint dennoch zufrieden, was einmal mehr ein fragwürdiges Verständnis der Verhältnismäßigkeit und der Wahrung von Grundrechten offenbart.</p>
<p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/stellungnahme-zum-polizeieinsatz-beim-auswaertsspiel-in-koeln/">Stellungnahme zum Polizeieinsatz beim Auswärtsspiel in Köln</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Fanhilfe Fortuna bezieht Stellung zum Polizeieinsatz im Vorfeld des Derbys und widerspricht der Darstellung der Polizei</em></p>
<p>Am gestrigen Sonntag begaben sich rund 500 Fans der Fortuna mit Bussen zum Auswärtsspiel nach Köln. Auf dem Weg zum Müngersdorfer Stadion wurden diese schließlich von der Polizei auf der Aachener Straße festgesetzt. Nachdem die erste Verlautbarung der Polizei besagte, dass die Fortuna-Fans nach kurzer Wartezeit zum Stadion begleitet werden, änderte sich das Ziel der Maßnahme wenig später ohne Vorwarnung. Nun sprachen die Beamten von Vermummung sowie Passivbewaffnung und konstruierten einen „Anfangsverdacht zur möglichen Begehung von Straftaten&#8220;. Diese fadenscheinige Begründung rechtfertige dementsprechend die anhaltende Festsetzung der Fans. Die Polizei begann danach, erkennungsdienstliche Maßnahmen bei allen Düsseldorfern im Polizeikessel durchzuführen und trat dabei zum Teil aggressiv auf. Zur Personalienfeststellung und anschließenden Leibesvisitation wurde in erster Linie die hinzubestellte BFE-Einheit eingesetzt. Den Maßnahmen der Polizei wurde von Seiten der Fans ruhig und besonnen Folge geleistet. Kurz nach Anpfiff des Spiels im ca. zwei Kilometer entfernten Stadion wurde den rund 500 Personen schließlich ein bis in die Abendstunden gültiger Platzverweis für das gesamte Kölner Stadtgebiet ausgesprochen. Somit mussten die Fortuna-Fans den Rückweg nach Düsseldorf antreten.</p>
<p>In den knapp viereinhalb Stunden, die die Fans im Polizeikessel verbrachten, hatten diese kaum Möglichkeiten, sich mit Essen und Getränken an den nahegelegenen Tankstellen zu versorgen. Erst als die Kontrollen schon mehrere Stunden dauerten, erhielten die festgesetzten Personen vereinzelt Wasserflaschen. Toilettengänge &#8211; auch weiblicher Fans &#8211; wurden nur mit geöffneter Tür und unter Beobachtung von Polizeibeamten gestattet. Selbst das Wechseln von Hygiene-Artikeln war einem weiblichen Fan nur im Beisein einer Polizistin erlaubt.</p>
<p>Wir als Fanhilfe Fortuna kritisieren die polizeilichen Maßnahmen, deren Verhältnismäßigkeit und die Umstände. Neben den genannten Punkten wollen wir auch die Darstellung der Polizei hinterfragen. Sicherlich wurde während des Marsches vereinzelt Pyrotechnik gezündet, einzelne Personen waren dabei auch vermummt. Dies ist jedoch alles andere als untypisch für ein Derby. Ein besonders aggressives Auftreten der Fans, das vor allem im Pressebericht der Polizei beschrieben wird, entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Vielmehr war die Stimmung unter den Fortuna-Fans &#8211; sowohl während des Marsches als auch im Kessel &#8211; überwiegend entspannt und trotz der durchgeführten Maßnahmen kooperativ. Provokationen erfolgten dabei eher von Seiten der Polizei. So forderte ein Polizeibeamter die Düsseldorfer Fans dazu auf, sich wie „zivilisierte Mitteleuropäer&#8220; zu benehmen. Eine Aussage, in die man durchaus Rassismus hineininterpretieren kann und die gerade von Polizeibeamten nicht getroffen werden sollte.</p>
<p>Das Derby endete schließlich für zahlreiche Fans frühzeitig, ohne Stadionbesuch und unter teils unwürdigen Bedingungen. Die Polizei scheint dennoch zufrieden, was einmal mehr ein fragwürdiges Verständnis der Verhältnismäßigkeit und der Wahrung von Grundrechten offenbart.</p><p>The post <a href="https://fanhilfe-fortuna.de/stellungnahme-zum-polizeieinsatz-beim-auswaertsspiel-in-koeln/">Stellungnahme zum Polizeieinsatz beim Auswärtsspiel in Köln</a> first appeared on <a href="https://fanhilfe-fortuna.de">Fanhilfe Fortuna</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Stellungnahme zum Pokalspiel in Hamburg</title>
		<link>https://fanhilfe-fortuna.de/stellungnahme-zum-pokalspiel-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 10:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim (Pokal)Heimspiel des FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf filmte die Polizei durchgängig und anlasslos die Fans im Gästebereich ab. Wir als Fanhilfen lehnen diese polizeiliche Praxis ab! Der Generalverdacht gegenüber Fans und die Beeinträchtigung ihrer Grundrechte sind unverhältnismäßig und unangemessen! Es gilt, die anlasslose polizeiliche Überwachung von Fußballfans zu beenden &#8211; egal ob im Heim- oder Gästebereich, egal ob zu Hause oder auswärts &#8211; Videoüberwachung stoppen! Braun-Weisse Hilfe &#124; Fanhilfe Fortuna</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim (Pokal)Heimspiel des FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf filmte die Polizei durchgängig und anlasslos die Fans im Gästebereich ab. Wir als Fanhilfen lehnen diese polizeiliche Praxis ab! Der Generalverdacht gegenüber Fans und die Beeinträchtigung ihrer Grundrechte sind unverhältnismäßig und unangemessen!</p>
<p>Es gilt, die anlasslose polizeiliche Überwachung von Fußballfans zu beenden &#8211; egal ob im Heim- oder Gästebereich, egal ob zu Hause oder auswärts &#8211; Videoüberwachung stoppen!</p>
<p>Braun-Weisse Hilfe | Fanhilfe Fortuna</p>
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